{"id":191,"date":"2022-09-29T16:03:00","date_gmt":"2022-09-29T16:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/?p=191"},"modified":"2022-10-04T20:46:13","modified_gmt":"2022-10-04T20:46:13","slug":"tag-31-portomarin-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/2022\/09\/29\/tag-31-portomarin-2\/","title":{"rendered":"Tag 31: Portomar\u00edn"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5186-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-188\" srcset=\"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5186-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5186-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5186-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5186-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5186-1-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">ausblick auf das flusstal und die br\u00fccke welche nach portomar\u00edn f\u00fchrt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wollte am liebsten einfach liegen bleiben heute fr\u00fch. ich h\u00f6re franz und anja irgendwas labern und entnahm dem gespr\u00e4ch dass es gerade wie in str\u00f6men regne. es ist morgens um sieben. und anja geht pl\u00f6tzlich los! bleiben wir drei jungs, martin, franz und ich. liege noch im bett als sich die jungs \u00fcber ihr kopfweh beschweren! franz \u00fcberreicht martin eine aspirintablette und ich versuche zu begreifen, dass die drei gestern zu sp\u00e4t zur alberge kamen, diese schon verschlossen war, und sie \u00fcber den balkon und die offene balkont\u00fcre im ersten stock in das haus kamen! bzw martin via r\u00e4uberleiter dann von innen die t\u00fcre unten gegen die strasse hin \u00f6ffnen konnte. und ich war friedlich am schlafen mit meinen ohropax. hatte sie dann schon geh\u00f6rt gestern abend noch, mir aber nix dabei gedacht! sie waren mit den beiden russinnen unterwegs und hatten ordentlich \u00fcber den durst getrunken. martin meint beim aufstehen er kotze gleich vor \u00fcbelkeit, so schlecht sei ihm! der typ von der herberge will uns dann kurz nach acht rausschmeissen, aber es giesst noch immer in str\u00f6men und nur schon wenige minuten draussen w\u00fcrde komplett durchn\u00e4sste schuhe bedeuten. ich \u00fcberlege f\u00fcr einen moment ins erste caf\u00e9 zu sitzen und hier einen pausentag in sarr\u00eda einzulegen. keine lust hier auch nur einen meter aus der stadt zu wagen! doch gerade als wir unsere schuhe anziehen und die ersten schritte auf die strassen wagen, h\u00f6rt der regen auf. als w\u00e4re sich petrus h\u00f6chstpers\u00f6nlich \u00fcber unsere situation bewusst. es nieselt nur leicht. und wir beschliessen, eine gute stunde zu laufen bis zum ersten caf\u00e9 und von dort weiterzuschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">durch die stadt sarr\u00eda laufen wir dann durch eine einzelne altstadtgasse, die ich gestern nicht auf dem radar hatte. hier war die gruppe gestern essen! war also an der komplett falschen strasse unterwegs gestern abend um die gruppe ausfindig zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wir begegnen einer ganzen horde von neuen pilgernden, die in ihren nagelneuen wanderschuhen und ihren gl\u00e4nzenden ponchos mit uns durch die stadt laufen. sie w\u00fcrden erst hier ab sarr\u00eda beginnen. wir machen uns \u00fcber die situatuon lustig aber ich erinnere die gruppe, dass nico aus holland und der belgier wohl das gleiche gedacht hatten in saint jean. die letzten 800km w\u00e4ren nur noch der endspurt wie f\u00fcr uns hier ab sarr\u00eda endspurt w\u00e4re. wir starten mit den ersten witzen \u00fcber das amerikanische volk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">nach einer stunde die erste pause und es sind so viele pilgernde auf einem haufen im caf\u00e9 wie es etwa in orisson oder am zweiten tag ab roncesvalles in den bars der fall war. franz, martin und ich regen uns langsam aber sicher m\u00e4chtig \u00fcber die amerikanerinnen und die engl\u00e4nderinnen auf. undfreundlich, ungeduldig, genervt sind sie auf dem camino. reden mit allen st\u00e4ndig nur auf englisch, auch mit den lokalen spanischen leuten. meist sind sie in dreiergruppen unterwegs. drei frauen \u00dc50. ich nenne sie die osprey-pilgerinnen. sie haben alle meistens diesen einen dunkelblauen 35 liter osprey rucksack, \u00fcbertriebene ultrahochged\u00e4mpfte hooka trailing-schuhe, einen blauen camelbak trinkschlauch welcher auf der rechten seite aus ihrem rucksack ragt und ich sie noch nie daraus trinken sah. und meistens ein weisses baseballcap so montiert als w\u00fcrden sie heute im wimbledon tennisfinale spielen. sie laufen dann mit ihren walkingst\u00f6cken hochmotiviert und gestresst auf dem camino als w\u00e4re es ein rennen. bin noch nie mit solchen frauen im gespr\u00e4ch gewesen aber hab dazu auch null lust dazu und sie w\u00e4ren auch viel zu gestresst daf\u00fcr, denn die herbergen sind f\u00fcr sie schon alle durchgebucht bis santiago und der flieger nach hause nat\u00fcrlich auch schon. sie w\u00fcrden sehr viele wertvolle erfahrungen auf dem camino verpassen, weil sie zu engstirnig und unspontan unterw\u00e4gs w\u00e4ren. da sind franz, martin und ich uns alle drei einig. und franz wird gar richtig zornig dar\u00fcber. martin und ich sind aber noch zu m\u00fcde um weiter dar\u00fcber zu quatschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">es kommt nochmals eine heftige regenfront und wir bleiben bei unserem morgenkaffee sitzen. es will nicht aufh\u00f6ren. gerade ziehen wir unser zeugs an, h\u00f6rt der regen wieder auf! unglaublich. wir waten weitere zwei stunden abwechselnd durch nieselregen und sonnenschein als w\u00e4ren wir mitten im april in der schweiz! es sieht auch landschaftlich genau so aus und fotos zu machen w\u00fcrde sich nicht lohnen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">es \u00fcberkommt uns der hunger und wir setzen uns in eine bar irgendwo zwischen den kuhwiesen. zwei minuten sp\u00e4ter kommt eine starkregenfront unter der wir keine sekunde h\u00e4tten stehen wollen. was f\u00fcr ein timing. bestellen burger und sandwichs. keine sekunde kommt uns in den sinn auch nur die auswahl an bocadillos auf der karte anzuschauen, daf\u00fcr w\u00e4ren sie uns allen in allem ausmass verleidet!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">immer wieder regnet es in str\u00f6men und giesst es runter vom dach so dass wir weiterhin sitzen bleiben und zum bier r\u00fcber gehen. lang ists her. die leber kreischt vor entzug! neben uns eine dieser amerikanerinnen von der wir vorher st\u00e4ndig witze gerissen hatten \u2014 und sie tr\u00e4gt hooka schuhe und hat einen osprey rucksack! wir k\u00f6nnen uns das lachen nicht verkneifen als sie ihr maul aufmacht!! oberfl\u00e4chiger kann das gespr\u00e4ch nicht sein aber es ist so \u00fcberschaubar und langweilig dass wir sie st\u00e4ndig nach\u00e4ffen und unser lautes gel\u00e4chter nicht mehr unterdr\u00fccken k\u00f6nnen. was f\u00fcr ein fest wir haben uns \u00fcber die amerikanerin lustig zu machen. ist ist sarr\u00eda gestartet und macht zwei australierinnen beim abschied einen vortrag wie sie ihren rucksack einzustellen h\u00e4tten. sie macht sich dann los und schreit den beiden australierinnen auf dem kiesweg dann zu: \u201ewhat a wonderful day it is today!\u201c, und winkt ihnen mit den walkingst\u00f6cken zum abschied. nach einigen minuten kommt eine solch fette starkregenfront dass sie hoffentlich unter den wassermassen ertrunken ist und wir bleiben schadenfreudig auf unseren st\u00fchlen sitzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">gerade machen wir uns weiter auf, da h\u00f6rt wieder der regen auf. was geht denn heute ab. wir lachen dar\u00fcber dass der camino einfach will, dass wir heute weiterkommen! welch gl\u00fcck wir doch haben. nach portomar\u00edn w\u00e4ren es noch \u00fcber drei stunden! das boxen wir irgendwie durch. es ist schon 14 uhr und wir sind noch nicht mal 10km weit gekommen. welch trister tag! niemand von uns drei scheint sichtlich motiviert f\u00fcr den weiterlauf zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">martin erz\u00e4hlt viel von sich und seinem leben und es ist sehr interessant ihm einfach nur zuzuh\u00f6ren. er erz\u00e4hlt uns weiter \u00fcber mexiko und seinen erlebnissen dort. wir reden nat\u00fcrlich wieder \u00fcber sex. allgemein vergeht keine halbe stunde an dem das gespr\u00e4chsthema nicht wieder \u00fcber sex handelt und obwohl er immer witze dar\u00fcber reisst, meint er es doch irgendwie ernst! martin erz\u00e4hlt uns auch, dass er vor 20 jahren knapp 6 jahre heroinabh\u00e4ngig war. und fast nicht davon los kam. er hatte in den 90er jahren den aufschwung der technoszene mitgelebt und viel ecstasy konsumiert. um runterzukommen hatten sie dann heroin genommen. irgendwann sei das ecstasy nebens\u00e4chlich geworden und das verlangen nach dem heroin hat \u00fcberhand gewonnen. es sei dann aber mehr wie koffein bzw kaffee gewesen. er habe nicht wirklich was gesp\u00fcrt aber habe sich nicht wach gef\u00fchlt ohne heroin, konnte nicht in den tag starten und in den alltag hineingehen. man h\u00e4tte es ihm nicht angemerkt. aber er wusste es w\u00e4re nicht gut. nach sechs jahren hat er es dann endlich geschafft davon loszukommen. hat eine krasse vergangenheit dieser mann! auch die geschichten aus mexiko sind richtig verr\u00fcckt. sein nachbar wurde erschossen. sein kumpel auch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">kurz vor portomarin erreichen wir ein paar bekannte italos! kenne sie nicht pers\u00f6nlich aber martin scheint sie gut zu kennen. adelina, eine der beiden russinnen, meldet sich bei franz und fragt wo wir bleiben! gleich gleich. eine halbe stunde sp\u00e4ter erreichen wir \u00fcber eine immense br\u00fccke, welche \u00fcber ein riesiges tal f\u00fchrt, das d\u00f6rfchen portomarin. und gehen gleich in die n\u00e4chstbeste herberge. alles noch frei. kein stress also. aber 24er schlag. ich treffe auf die \u00e4ltere franzosin von vorgestern, laurine. sie schl\u00e4gt mir vor, ich k\u00f6nne auch mit in ihr zimmer, sie w\u00fcrde wissen dass ich nicht schnarche. ich verstehe ihr franz\u00f6sisch leider zu schlecht und weiss nicht, ob das nun eine anmache der guten alten dame war oder nicht, denn als ich franz dazuhole scheint sie sichtlich genervt zu erkl\u00e4ren, dass das angebot nicht mehr gelte. sie schnappt sich ihr bier, und verschwindet in ihr zimmer! laurine ist bestimmt \u00fcber 60! auf jungen m\u00e4nnerfang hier auf dem camino?? wir k\u00f6nnens nicht recht fassen. vielleicht auch unser franz\u00f6sisch einfach zu schlecht und wir schieben es auf das und nehmen uns ein bett im 24er schlag.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">treffe auf emilio, den italiener mit der bialetti, hier im schlag! und der typ der aussieht wie der s\u00e4nger von guns and roses. braune lockenhaare und immer ein \u00e4rmeloses shirt montiert. franz nennt ihn immer slash. weil er \u00e4hnlich aussieht. ist mir unsympatisch und hab keinen bock mit dem zu quatschen. emilio ist ein flotter typ. wir umarmen uns immer als h\u00e4tten wir uns seit jahren nicht mehr gesehen! dabei ist es meistens ein halber tag oder so. aber er hat dann immer slash und dessen freundin im schlepptau.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">portomarin ist sehr klein. aber sch\u00f6n! als in den 50er jahren ein staudamm gebaut wurde, hatte man das ganze dorf ein paar meter nach oben verschoben. inklusive gotischer kirche!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5188-1-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-186\" srcset=\"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5188-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5188-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5188-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5188-1-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/img_5188-1-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">witzige kirche auf der plaza in portomar\u00edn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">finde in der kleinen altstadt dann in einem restaurant die gruppe. franz, martin, adelina, svetlana und anja. teuerste bude bisher auf dem camino! wegen den touris von sarr\u00eda?? wird hoffentlich nicht noch teurer sonst gehen wir pleite noch bevor wir in santiago ankommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wollte am liebsten einfach liegen bleiben heute fr\u00fch. ich h\u00f6re franz und anja irgendwas labern und entnahm dem gespr\u00e4ch dass es gerade wie in str\u00f6men regne. es ist morgens um sieben. und anja geht pl\u00f6tzlich los! bleiben wir drei jungs, martin, franz und ich. liege noch im bett als sich die jungs \u00fcber ihr kopfweh [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-191","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=191"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":192,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191\/revisions\/192"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}