{"id":141,"date":"2022-09-19T20:24:00","date_gmt":"2022-09-19T20:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/?p=141"},"modified":"2022-09-22T20:25:01","modified_gmt":"2022-09-22T20:25:01","slug":"tag-21-calzadillos-de-los-hermanillos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/2022\/09\/19\/tag-21-calzadillos-de-los-hermanillos\/","title":{"rendered":"Tag 21: Calzadillos de los Hermanillos"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5013-768x1024.jpg\" class=\"wp-image-139\" srcset=\"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5013-768x1024.jpg 768w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5013-225x300.jpg 225w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5013-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5013-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5013-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">das einzige schlaue foto welches ich von calzadillos de los hermanillos habe.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">heute ausgesprochen ruhig und f\u00fcr mich. hab das so gew\u00e4hlt um etwas zeit f\u00fcr reflexion und momente der stille zu haben jetzt in den letzten tagen in der meseta. so viel wie francesco davon erz\u00e4hlt hat, habe ich sie mir als m\u00fchseliger vorgestellt. allgemein war bis jetzt alles sehr smooth. k\u00f6rperlich ist zwar meistens die letzte stunde bei etappen \u00fcber 25 kilometer etwas zehrend, ansonsten aber alles gut zu bewerkstelligen. ausser der tag in estella, da konnte ich wirklich nicht mehr weiter mit dem schweren gep\u00e4ck und den unpassenden schuhen! die erste woche war knallhart. nun aber mit den neuen schuhen und den eingelaufenen muskeln alles bestens die letzten tage. auch super geschlafen im zelt und gut erholt! und so musste ich nicht mal ein nickerchen machen am nachmittag ausser in carrion de los condes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">pausentag heute w\u00e4re also nicht f\u00fcr die k\u00f6rperliche erholung, sondern vielmehr f\u00fcr die seelische ruhe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">hab heute auch eine email von lynn erhalten und sie fragte sich nach dem warum dieses wegs f\u00fcr mich. eine zu grosse frage. es g\u00e4be keine simple antwort. der camino rufe einem, sagt man hier immer wieder. wer weiss schon genau, warum er oder sie diesen weg mache, frage ich mich also heute fr\u00fch im selben cafe von gestern. wieso diese strapazen auf sich nehmen? diese 800 kilometer zu fuss quer durch die landschaft spaniens? manche sind aus sportlichen gr\u00fcnden hier, wollen 20 oder 50 km am tag zur\u00fccklegen und sich fordern. der sportliche holl\u00e4nder. damit verbunden liegt die mentale herausforderung, diese strecke und diesen alltag auf sich zu nehmen. die junge italienerin morgens im dunkeln nach hontanas welche 70km nach pamplona abdr\u00fcckte an einem tag (was ich immer noch nicht glauben kann). w\u00e4re reine kopfsache wie bei einem marathon. manche sind aus religi\u00f6sen gr\u00fcnden hier. die fromme franzosin von gestern nachmittag. da w\u00e4re der kulturelle und soziale aspekt. paco und die hermanos geh\u00f6ren f\u00fcr mich in diese gruppe. oder spirituelle gr\u00fcnde. die eso-tante vor den toren von roncesvalles mit ihrem offenbarenden edelstein-pendel aus guatemala.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und ich? w\u00e4re einfach pl\u00f6tzlich hier auf dem camino, hab mir die frage nie gestellt, wieso ich wirklich hier bin, war irgendwie immer klar dass ich hier mal landen w\u00fcrde und nun ist es soweit. und es gef\u00e4llt mir ausgesprochen gut! wunderbar hier ganz im moment zu sein. ich denke nicht oft an anderes als das jetzt. manche ziellose pers\u00f6nlichkeiten w\u00e4ren auch hier auf dem camino, weil das ziel im hintergrund immer da ist, immer pr\u00e4sent, stets weiterlaufen gen santiago. und so w\u00fcrde es wom\u00f6glich auch mich schon heute wieder beissen weiterzugehen. ich lasse die frage vorerst mal setzen denn sie scheint mir zu gross.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">es ist knapp 9.30 und ich sitze schon gut \u00fcber eine stunde in der gleichen confiserie von gestern. eine oase hier und der camino f\u00fchrt direkt hier entlang. f\u00fchle mich unterdessen auch wohler an den pilgerhotspots als das ich jetzt an die plaza weiter unten im dorf mich setzen m\u00f6chte mit den locals. ein paar wenige pilger*innen sind zu dieser zeit auch hier. lese weiter \u00fcber die geschichte des irans.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">auf einmal kommen zwei junge spanierinnen angekommen, ziehen ihre rucks\u00e4cke ab. ich kannte ihre gesichter aus dem foto von paco aus burgos! es waren die beiden spanierinnen vor denen ich mich gefl\u00fcchtet hatte bevor meine herberge zuging! bei der schlange f\u00fcr den n\u00e4chsten americano quatschte ich sie an und sie waren es tats\u00e4chlich! ich setzte mich also zu ihnen r\u00fcber und ich versuchte mich schon zu fr\u00fchen morgenstunden im spanischen smalltalk und sie sprachen nicht gerade langsam. die damen kommen aus der n\u00e4he valencia und barcelona, s\u00fcdspanien irgendwo \u2014 und wollten noch weiter heute, bestimmt bis bercianos, zwei d\u00f6rfer weiter! ich liess sie also gehen und setze mich wieder an meinen tisch zur\u00fcck, las mich weiter durch die verzwickte geopolitik des irans und saudi-arabien. die damen heissen rosa und alexandra. und sind ausgesprochen sympathisch!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">kurz vor mittag hatte ich zwar einiges an hunger, aber ich merkte wie fest ich den drang hatte auch weiterzugehen. sahag\u00fan war nett, aber das sollte es gewesen sein f\u00fcrs erste. packe zusammen und laufe los.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5011-1024x768.jpg\" class=\"wp-image-140\" srcset=\"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5011-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5011-300x225.jpg 300w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5011-768x576.jpg 768w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5011-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/img_5011-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">lasse das cafe in sahag\u00fan hinter mir, in welchem ich drei mal einkehrte in den zwei tagen!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">laufe keine halbe stunde raus aus dem st\u00e4dtchen, als ich an einer alten br\u00fccke aus pflasterstein laufe. r\u00f6mer? m\u00f6glich. eine junge frau, etwa gleich gross wie ich und mit schwerem rucksack und beiden armen voller taschen, schaut verbfl\u00fcfft runter aufs wasser auf der mitte der br\u00fccke. laufe weiter und raus in die sonne und der weg wurde langsam zum kiesweg, ging aber noch immer der strasse nach. irgendwann wars mir dann doch zu heiss und ich wechselte zu kurzen hosen und tshirt! das m\u00e4dchen holt mich ein und wir laufen etwa eine halbe stunde im gleichen tempo dicht beieinander dem weg entlang, sprechen aber kein wort miteinander ausser ein \u201ebuen camino\u201c. niemand sonst auf dem weg, ist ja auch schon nachmittags. meistens sind ab 12\/13 uhr kaum mehr leute unterwegs, vor allem in der meseta, kein schatten weit und breit. irgendwann nimmts mich dann aber doch wunder was die hier so teibt mit ihren taschen, sieht nicht gerade aus wie eine pilgerin. ihr spanischer akzent kommt mir warm und bekannt vor und ist mir auf die sekunde an sympatisch. sie mache eigentlich den weg der tempelritter und sei nur durch zufall auf dem camino gelandet, ist eigentlich auf dem weg nach ponferrada. sicher noch \u00fcber 100km. ach ihr akzent! so sch\u00f6n. sie ist argentinerin und heisst maria flores, alias flor. wir reden zu beginn gar nicht viel, laufen einfach weiter in der mittagshitze. irgendwann kommt eine webgabelung. der s\u00fcdliche weg nach reliegos geht der strasse nach und w\u00e4re der urspr\u00fcngliche camino. ich hatte den nordweg eingeplant, w\u00e4re er landschaftlich doch um einiges interessanter und abwechslungsreicher bis nach reliegos, zwei tage fussmarsch entfernt vor uns. wir halten also an der gabelung an und flor \u00fcberlegt kurz. sie wollte eigentlich den s\u00fcdlichen weg nehmen. entschliesst sich dann aber sich mir anzuschliessen! wir laufen still weiter, holen uns im n\u00e4chsten dorf ein paar fr\u00fcchte und kommen langsam immer weiter ins gespr\u00e4ch. sie f\u00e4ngt an vom montserrat zu erz\u00e4hlen, ein berg bei barcelona, der ihr kraftort sei. fragt mich nach meinem sternzeichen und f\u00e4ngt an mir eine rede vom planeten jupiter zu halten. ich bin also jupiter, der vater aller planeten. quasi wie zeus. ist mir ja nichts neues. jupiter h\u00e4tte alles im griff und es w\u00fcrde vieles so laufen wie er es m\u00f6chte. ist mir nichts neues sage ich zur\u00fcck. wir lachen beide laut raus. sie sei merkur und auf der suche nach jupiter. heilige maria. wieder so eine eso-tante aufgegabelt! kann sie aber nicht h\u00e4ngen lassen hier in der pampa und so erz\u00e4hlt sie mir bestimmt \u00fcber eine stunde jenstes \u00fcber astrologie und \u00e4gypten und mesopotamien. eigentlich schon so eine prise spannend. kann leider noch immer nicht viel damit anfangen. es wird langsam richtig heiss und wir schmeissen uns mitten im nirgendwo zusammen in den schatten. ich packe eine nektarine aus \u2014 und rauche eine zigarette hier im schatten der safaritour. flor scheint sichtlich zerst\u00f6rt vom langen marsch und liegt mit r\u00fccken am boden auf dem steppengras neben mir liegen. wir reden nicht viel. ich schaue mir die b\u00e4ume vor mir an und denke: so stelle ich mir afrika vor. keine ahnung wieso. aber genau so. paar minuten leere. flor schaut mich an und meint: \u201eso stelle ich mir afrika vor. war aber noch nie da!\u201c. witzig! wir reden also \u00fcber afrika und weiter \u00fcber \u00e4gypten und der sternenkarte (oder wie das zeugs auch heisst). sitzen fast eine stunde im schatten. es w\u00e4re noch eine stunde zu dem kleinen dorf, unser etappenziel f\u00fcr heute. wir stehen auf. und laufen weiter in der hitze. fliegen schwirren uns st\u00e4ndig ins gesicht und das wasser ist leergetrunken noch bevor wir \u00fcberhaupt weiter losgelaufen sind nach der pause.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">das dorf taucht dann auf! erste herberge ist schon ausgebucht also laufen wir weiter rein ins dorf. und siehe da: die alberge municipal. ein \u00e4lterer und straffer spanier begr\u00fcsst uns grimmig. erst zwei pilger hier, ein koreaner und ein franzose. k\u00f6nnen beide kein spanisch. sonst niemand hier. wass??? hab ich noch nie erlebt so wenig leute in der herberge. wir nehmen also das bett hier. und der typ labert uns heftigst voll. die ersten leute mit denen er wohl reden kann auf spanisch heute und wir haben etwa 17 uhr. er will nicht aufh\u00f6ren. gehe duschen, mache meine w\u00e4sche und kaufe ein f\u00fcr meine erste mahlzeit. noch nichts gegessen ausser die nektarine in der pause im schatten. und setze mich draussen auf der bank in die sonne. kommt der spanier von der herberge zu mir r\u00fcber und quatscht gnadenlos weiter. aber es wurde interessant, er fing an \u00fcbers baskenland und katalonien zu reden. flor kommt dazu und setzt sich neben mich auf die bank. sie kriege keine tortilla in der bar! und m\u00f6chte so gerne ein tortilla. und flor dr\u00fcckt mir einen blauen, eif\u00f6rmigen stein in die hand und h\u00e4lt mir einen vortrag \u00fcber die wirkungskraft dieses steins. ich probiere es und sp\u00fcre: nichts! rein gar nichts. bin ich also schon gereinigt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">flor und ich laufen r\u00fcber zur ersten alberge die voll war, aber scheinbar die einzige bar in diesem dorf beherbergt. eine herberge beherbergt eine bar. ich denke kurz \u00fcber die semantik dieses satzes nach aber sie scheint mir korrekt. flor und ich setzen uns also drinnen im restaurant an einen tisch \u2014 oder besser gesagt: werden an einen gedeckten tisch direkt gegen\u00fcber platziert \u2014 und obwohl ich die sehr h\u00fcbsche argentinierin erst vor ein paar stunden kennengelernt habe f\u00fchlt es sich gerade an, als w\u00e4ren wir ein verheiratets p\u00e4rchen im urlaub. und wir lachen beide ab der situation sehr fest. flor erz\u00e4hlt mir sie sei schauspielerin gewesen in buenos aires und 31 jahre alt. h\u00e4tte sie deutlich j\u00fcnger gesch\u00e4tzt. vor ein paar jahren sei sie dann auf die esotherik gestossen und habe von da an ihre schauspielkarriere an den nagel geh\u00e4ngt. sie hat eine unglaubliche ausstrahlung. und erinnert mich pl\u00f6tzlich sehr fest an eine begegnung mit einer schauspielerin aus z\u00fcrich! bernadett hiess sie. flor bestellt nur pasta und dessert und ich nur dessert! bin noch satt von meinem mittagessen um 18 uhr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wir verlassen das restaurant in der abendd\u00e4mmerung und drehen eine runde im kleinen d\u00f6rfchen. es sind pl\u00f6tzlich ganz viele bewohner*innen von hier auf der strasse und begr\u00fcssen uns ganz freundlich. noch immer werden wir pilgernde sehr warm begr\u00fcsst in den d\u00f6rfern und das seit navarra! wir laufen also durchs dorf und weiter an den dorfrand. vor uns ein herrlicher sonnenuntergang. es w\u00e4re mein letzter hier in der meseta. paco wird mich morgen in reliegos abholen, knappe 5 stunden fussmarsch von hier entfernt. ich habe mich mit rosa und alexandra vom mittagessen in reliegos verabredet um uns wiederzusehen \u2014 und paco wird uns mit dem auto abholen! flor und ich haben ein tolles gespr\u00e4ch und sitzen auf der steppenwiese hier am dorfrand und laufen zur\u00fcck zur herberge. in einer knappen minute geht die herberge zu und der grimmige spanier l\u00e4sst nochmals ein paar s\u00e4tze knallen! der typ ist 75 aber sieht aus wie 55! unglaublich wie fit er aussah heute nachmittag in seinem orangen polyester-sportshirt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>heute ausgesprochen ruhig und f\u00fcr mich. hab das so gew\u00e4hlt um etwas zeit f\u00fcr reflexion und momente der stille zu haben jetzt in den letzten tagen in der meseta. so viel wie francesco davon erz\u00e4hlt hat, habe ich sie mir als m\u00fchseliger vorgestellt. allgemein war bis jetzt alles sehr smooth. k\u00f6rperlich ist zwar meistens die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-141","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=141"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141\/revisions\/142"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=141"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=141"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mnbucher.com\/blog\/2022-camino-de-santiago\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=141"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}